Traum MTB-Transalp: 5 Parallelen zu wirtschaftlichen Zielen

Der Mountainbike-Sommer ist da und viele Radfahrer träumen von einer Überquerung der Alpen mit dem eigenen Bike. Wer schon einmal die Alpen mit eigener Muskelkraft bezwungen hat, weiß, dass es sowohl körperlich, psychisch als auch organisatorisch kein leichtes Unterfangen ist. Aber die Ankunft am Zielort – ganz gleich ob es der Gardasee ist oder ein anderer Ort – lässt alle Strapazen vergessen und die Glücksgefühle überwiegen in jeder Faser des Körpers. Sportliche Ziele haben sehr viele Parallelen zu wirtschaftlichen Zielen von Teams. Veranschaulichen möchten wir dies einmal am Beispiel „Traum Mountainbike-Transalp“ in der Gruppe.

Überquerung der Alpen mit der eigenen Muskelkraft, Gänsehaut-Feeling pur, wenn Du Deinen Zielort erreichst! Bis dahin ist es aber ein langer Weg, der gut vorbereitet sein will. 

Folgende 5 Punkte sind dabei essentiell. Erkennst Du die Parallelen zu wirtschaftlichen Zielen von Teams und deren Führung?
 
  1.  Zielsetzung: Bevor es mit jeglichen Planungen losgeht, stimmt sich die Gruppe ab, welches Ziel sie erreichen möchte. Klar, es soll einmal über die Alpen gehen. Dies kann jedoch auf verschiedene Art und Weisen erfolgen. Es gilt also die Rahmenbedingungen festzuzurren. Soll es über Stock und Stein, sprich mit vielen Trails, gehen oder lieber über Forstwege? Wie viele Höhenmeter schaffen alle Beteiligten? Was ist an Kilometern und Höhenmetern pro Tag realistisch, ambitioniert oder vielleicht sogar zu aggressiv? Werdet Euch darüber klar, was das Ziel sein soll, mit welchen Rahmenbedingungen. In dieser frühen Phase werden auch die unterschiedlichen persönlichen Werte der Gruppenmitglieder deutlich sowie die Motivationen: Was treibt jede(n) einzelnen an, bei der Tour dabei zu sein?
  2. Gruppen-Zusammensetzung: Eng damit zusammen hängt die Gruppen-Konstellation. Was ist eine gute Größe? Wer fährt alles mit? Seid Ihr eine diverse oder homogene Gruppe? Wie geht Ihr damit um und welche zusätzlichen Rahmenbedingungen ergeben sich daraus? Soll es einen Guide und Co-Guide geben oder wechselt die Routen-Führung vielleicht sogar täglich ab und je nach Streckenbeschaffenheit wählt Ihr einen anderen Experten, der die Gruppe leitet? Was trägt jede(r) dazu bei, dass dieses Projekt ein Erfolg wird? Gegebenenfalls kann es sogar Sinn machen, externen Support zur Gruppe hinzuzuholen. Bspw. einen MTB-Veranstalter, wie MTBevents, der Euch als beratender Experte zur Seite steht.
  3. Tourplanung: Ihr seid Euch über das Ziel sowie die Gruppenmitglieder im Klaren. Dann kann die Planung der Tour beginnen. Welche Strecke passt zu unserem Ziel und unseren Teammitgliedern? Wo möchten wir übernachten, soll es rustikal auf der Hütte oder lieber mit etwas mehr Komfort im Hotel sein? Habt Ihr das geeignete Mountainbike für Eure Streckenplanung? Wer kümmert sich um 1. Erste Hilfe? Gibt es einen Pannen-Beauftragten? Es gilt eine lange Check-Liste vorzubereiten und im Team abzustimmen. Wie läuft in dieser Phase die Kommunikation unter Euch ab? Hört Ihr den anderen zu? Welche Kommunikationsregeln wollt Ihr Euch für das anstehende Projekt geben?
  4. Training & Vorbereitung: Der Rahmen steht, dann heißt es trainieren und sich angemessen auf die bevorstehende Alpenüberquerung vorbereiten. Braucht Ihr evtl. sogar Zwischenziele? Ein gemeinsames Mountainbike-Wochenende, um sich als Team schon mal einzugrooven und die Standfestigkeit im Sattel zu trainieren? Der Vorbereitung und dem Einspielen in der Gruppe kommt eine große Rolle zu. Der Team-Spirit wird von allen Team-Mitgliedern geprägt. Was trägt jede(r) durch das eigene Verhalten und dem Umgang mit den anderen dazu bei? Wie gut kennt Ihr die jeweiligen Komfortzonen Eurer Teammitglieder und wann wird Euer Verhalten möglicherweise als verletzend empfunden? Nutzt die Vorbereitung und das Training, um Euch als Team kennenzulernen und bestmöglich einzuspielen.
  5. Durchführung der Tour: Endlich ist es soweit! Ihr steigt auf den Sattel und los geht’s! Denkt daran, dass auch Unvorhergesehenes eintreten kann. Wie geht Ihr beispielsweise mit einer Schlechtwetter-Front um? Wie agiert Ihr, wenn ein Teammitglied einen Durchhänger hat? Wer und wie trefft Ihr Entscheidungen? Wie könnt Ihr in Eurer Planung flexibel bleiben? Auf welche Weise entwickelt sich die Chemie des Teams im Laufe des Alpencross-Projekts? Wie steht es um die Resilienz des Teams und jedes Einzelnen. Was habt Ihr vorbereitet, um Euch gegenseitig durch herausfordernde Phasen zu manövrieren? Gerade in Extrem-Situationen kommt es darauf an, dass Ihr als Team agiert, mit demselben Ziel vor Augen und es mit denselben Werten verfolgt, um erfolgreich anzukommen. 

Herzlichen Glückwunsch, Ihr seid als Team gesund und glücklich am Gardasee angekommen! Was für ein Gefühl und was für eine Teamleistung!  

Beim Lesen ist Dir aufgefallen, wie viele Parallelen es zwischen Zielen im beruflichen Kontext und Sport-Teams gibt? Ja, so ist es auch! Wir laden Dich dazu ein, weitere sportliche Situationen, die Dir bekannt sind, zu reflektieren. 

Du möchtest als Führungskraft noch mehr über die Parallelen von sportlichen und wirtschaftlichen Teams erfahren und diese Erkenntnisse aktiv erleben. Dann sei bei unserer Move2Lead Führungskräfte-Weiterbildung dabei und werde Fit2Lead Pionier. 
 

Bei We Move Mountains bieten wir Dir das Handwerkszeug an, mit dem Du und Dein Team Berge versetzen werdet. 

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